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    Website erstellen lassen: Kosten & Preise 2026

    AM
    Ahmad Marvin Jaber
    11 Min. Lesezeit
    Website erstellen lassen: Kosten & Preise 2026 – Beitragsbild von VisiBuilt

    Zusammenfassung

    • Für kleine und mittlere Unternehmen liegen professionelle Websites in Deutschland typischerweise zwischen 1.500 und 8.000 € netto, je nach Umfang, Textarbeit und Funktionen.
    • Der Preis wird fast nie von der Technik bestimmt, sondern von Seitenanzahl, Inhaltsproduktion und Abstimmungsaufwand.
    • Rechnen Sie immer die Folgekosten mit: Hosting, Domain, Wartung, Sicherheitsupdates. Realistisch 150 bis 900 € pro Jahr.
    • Die drei häufigsten Kostenfallen: unklarer Leistungsumfang, fehlende Texte und Bilder, sowie Nachträge für Dinge, die man für selbstverständlich hielt.
    • Unsere eigenen Festpreise starten bei 1.299 € für einen OnePager und 2.499 € für eine mehrseitige Firmenwebsite – transparent kalkulierbar über unseren Website-Kosten-Rechner.

    Warum es keine einfache Antwort gibt – und trotzdem klare Spannen

    „Was kostet eine Website?" ist wie „Was kostet ein Auto?". Die Antwort hängt davon ab, was drin sein soll. Trotzdem lässt sich der Markt gut in Kategorien einteilen. Die folgenden Spannen sind Netto-Werte für den deutschen Markt und entsprechen dem, was wir in Angeboten und Kundengesprächen im Raum Bonn/Köln regelmäßig sehen. Sie sind Orientierung, keine verbindlichen Preise anderer Anbieter.

    KategorieTypische Preisspanne (netto)Was Sie dafür bekommenFür wen
    Baukasten in Eigenarbeit0–300 € plus Ihre ZeitVorlage, selbst befülltVereine, Nebenerwerb, Test
    OnePager vom Profi1.200–2.500 €Eine Seite, individuell gestaltet, mobil optimiertEinzelunternehmer, klares Einzelangebot
    Firmenwebsite (5–10 Seiten)2.500–6.000 €Mehrere Leistungsseiten, Kontaktstrecke, SEO-GrundlagenDie meisten KMU
    Umfangreiche Website (15–30 Seiten)6.000–15.000 €Regionalseiten, Blog, Konfiguratoren, RedaktionssystemWachstumsorientierte Betriebe
    Shop oder Individualsoftwareab 10.000 €Warenwirtschaft, Zahlung, SchnittstellenHandel, Plattformen

    Wichtig: Ein Angebot über 900 € und eines über 5.000 € beschreiben in der Regel nicht dieselbe Leistung. Der Unterschied liegt fast immer in Textarbeit, Fotografie, Struktur und Beratung – nicht darin, „wie schön" es am Ende aussieht.

    Woraus sich der Preis tatsächlich zusammensetzt

    Der übliche Denkfehler: Man glaubt, man bezahlt Design. Tatsächlich verteilen sich die Stunden in unseren Projekten etwa so:

    PostenAnteil am AufwandWas dahintersteckt
    Konzept und Struktur15–20 %Zielgruppe, Seitenplan, Suchbegriffe, Nutzerführung
    Texte20–30 %Der mit Abstand meistunterschätzte Posten
    Design15–20 %Layout, Bildsprache, mobile Darstellung
    Umsetzung25–30 %Programmierung, Formulare, Technik, Rechtstexte einbinden
    Tests und Feinschliff10–15 %Geräte, Ladezeit, Barrierefreiheit, Korrekturschleifen

    Daraus folgt eine praktische Erkenntnis: Wenn Sie Texte und Bilder selbst liefern können, sparen Sie real Geld – oft 15 bis 25 % der Angebotssumme. Wenn Sie das zusagen und dann doch nicht liefern, verzögert sich das Projekt genau an dieser Stelle. Das ist in der Praxis der häufigste Grund für gescheiterte Zeitpläne.

    Die laufenden Kosten, die im Angebot oft fehlen

    Eine Website ist kein einmaliger Kauf, sondern hat Betriebskosten. Realistische Jahreswerte:

    PostenPro Jahr (netto)Anmerkung
    Domain10–30 €.de-Domain, je nach Registrar
    Hosting60–300 €Statische Sites günstiger, WordPress teurer
    SSL-Zertifikat0 ۆber Let's Encrypt bei praktisch jedem Hoster kostenlos
    Wartung und Updates0–600 €Bei WordPress zwingend, bei statischen Sites minimal
    Inhaltspflegenach AufwandNeue Seiten, Preise, Referenzen
    Cookie- oder Consent-Tool0–150 €Nur nötig, wenn Sie einwilligungspflichtige Dienste einsetzen

    Für eine typische KMU-Website landen Sie bei 150 bis 500 € pro Jahr. Wer das nicht einplant, hat nach zwei Jahren eine veraltete Website mit offenen Sicherheitslücken – der häufigste Grund für einen vorzeitigen und teuren Relaunch.

    Die fünf häufigsten Kostenfallen

    1. „Inklusive SEO" Steht in fast jedem Angebot und bedeutet meist: Titles und Beschreibungen werden gepflegt. Das ist SEO-Grundhygiene, keine Suchmaschinenoptimierung. Fragen Sie konkret nach, welche Leistungen gemeint sind.

    2. Keine Definition von „Korrekturschleife" Zwei Schleifen klingt großzügig, bis klar wird, dass jede Änderung nach Freigabe einzeln abgerechnet wird. Lassen Sie festhalten, was eine Schleife umfasst und was danach kostet.

    3. Bilder Stockbilder sind lizenzpflichtig. Wenn niemand geklärt hat, wer die Lizenz besitzt, kann das im Streitfall teuer werden. Ein professionelles Fotoshooting kostet je nach Umfang meist 400 bis 1.500 € – ist aber der sichtbarste Qualitätsunterschied gegenüber der Konkurrenz.

    4. Rechtstexte Impressum, Datenschutzerklärung und – bei Verbrauchergeschäft – Widerrufsbelehrung sind Pflicht. Agenturen dürfen sie technisch einbinden, aber keine Rechtsberatung leisten. Kalkulieren Sie einen Generator (ab ca. 10 € pro Monat) oder anwaltliche Prüfung ein.

    5. Eigentum an Website und Domain Klären Sie schriftlich, wem Domain, Quellcode und Zugänge nach Projektende gehören. Wenn die Domain auf die Agentur läuft, wird ein späterer Wechsel unangenehm. Wir übertragen Domains und Zugänge grundsätzlich auf den Kunden.

    Baukasten, Freelancer oder Agentur – ehrlicher Vergleich

    KriteriumBaukastenFreelancerAgentur
    Einstiegspreissehr niedrigmittelhöher
    Ihr Zeitaufwandsehr hochmittelniedrig
    Individualitätbegrenzthochhoch
    Verfügbarkeit bei AusfallRisikoabgesichert
    SEO-TiefeBasisabhängig von Personmeist systematisch
    Sinnvoll wennBudget unter 500 €, Zeit vorhandenklarer Umfang, Sie können mitarbeitenWebsite soll Anfragen bringen

    Unsere ehrliche Einschätzung: Wenn Ihre Website nur eine digitale Visitenkarte sein soll und Sie technisch fit sind, ist ein Baukasten in Ordnung. Sobald die Website Anfragen erzeugen soll, rechnet sich professionelle Arbeit meist ab dem ersten gewonnenen Auftrag – bei einem durchschnittlichen Auftragswert von 2.000 € reicht ein einziger zusätzlicher Kunde, um einen OnePager zu refinanzieren.

    Ausführlicher haben wir das hier verglichen: Website erstellen lassen oder selbst machen?

    Wie ein seriöses Angebot aussieht

    Fordern Sie diese sieben Punkte schriftlich an – sie trennen belastbare Angebote von Überraschungspaketen:

    1. 1
      Seitenanzahl und welche Seiten konkret gemeint sind
    2. 2
      Wer Texte liefert und wer Bilder besorgt
    3. 3
      Anzahl und Umfang der Korrekturschleifen
    4. 4
      Technische Basis – Baukasten, WordPress oder individuelle Umsetzung
    5. 5
      Was nach Übergabe passiert – Wartung, Support, Reaktionszeiten
    6. 6
      Laufende Kosten pro Jahr, aufgeschlüsselt
    7. 7
      Rechte und Zugänge – wem gehört was nach Projektende

    Wenn ein Anbieter bei Punkt 7 ausweicht, ist das ein Warnsignal.

    Unsere Preise – zur Einordnung

    Wir arbeiten mit Festpreisen, damit Sie vor Projektstart wissen, was am Ende auf der Rechnung steht:

    PaketPreis (netto)Passend für
    Starter (OnePager)ab 1.299 €Einzelunternehmer, ein klares Angebot
    Basicab 2.499 €Mehrseitige Firmenwebsite
    Standardab 3.999 €Mehrere Leistungen, Blog, SEO-Struktur
    Premiumab 7.499 €Umfangreiche Sites mit Regionalseiten

    Hosting und Betrieb starten bei 120 € pro Jahr. Die Zahlung läuft standardmäßig in zwei Raten: 50 % bei Auftragserteilung, 50 % nach Abnahme. Eine detaillierte Kalkulation für Ihren Fall bekommen Sie in zwei Minuten über unseren Website-Kosten-Rechner oder in der Preisübersicht.

    CTA

    Sie haben ein Angebot vorliegen und wissen nicht, ob es fair ist? Schicken Sie es uns – wir ordnen es kostenlos und ohne Verkaufsdruck ein.

    [Unverbindlich anfragen](/kontakt)

    Weiterführende Inhalte

    Hinweis: Alle genannten Preise sind Nettobeträge und Marktbeobachtungen mit Stand 2026. Sie ersetzen keine individuelle Kalkulation. Aussagen zu Impressum, Datenschutz und Widerrufsrecht sind allgemeine Hinweise und keine Rechtsberatung.

    Website Kosten
    Preise
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    KMU
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