Zurück zum Blog
    Webdesign

    Website erstellen lassen oder selbst machen? Ehrlicher Vergleich (Wix, WordPress, Agentur, Custom Code)

    AM
    VisiBuilt
    16 Min. Lesezeit
    Website erstellen lassen oder selbst machen? Ehrlicher Vergleich (Wix, WordPress, Agentur, Custom Code) – Beitragsbild von VisiBuilt

    Zusammenfassung

    • Es gibt vier realistische Wege zur eigenen Website: Baukasten (Wix, Jimdo, Squarespace), WordPress (selbst oder mit Hilfe), klassische Agentur und modernes Custom Code (React/Vite, Next.js, statisch deployed).
    • Für Hobby- oder Vereinsseiten reicht ein Baukasten. Für B2B-KMU mit Vertriebsanspruch ist ein Baukasten meistens ein teurer Umweg.
    • WordPress ist nicht „kostenlos": Hosting, Plugins, Wartung und Sicherheit summieren sich schnell auf 800–2.500 € pro Jahr – plus laufender Pflegeaufwand.
    • Eine professionelle Website (Agentur oder Custom Code) startet bei 1.299 € (OnePager) und rechnet sich, sobald die Website Anfragen liefern soll – nicht nur „präsent sein".
    • Die richtige Frage ist nicht „selbst oder erstellen lassen", sondern: Wie viel Zeit kostet Sie Selbstbau wirklich – und was kostet Sie eine schlechte Website pro Monat an verlorenen Anfragen?

    Die vier Wege im Überblick

    Bevor wir tief einsteigen, eine ehrliche Übersicht. Es gibt nicht „die eine richtige Lösung" – es gibt eine richtige Lösung für Ihre Situation.

    WegZielgruppeStärkeGrößte Schwäche
    Baukasten (Wix, Jimdo, Squarespace)Hobby, Vereine, Side-ProjectsSchnell live, niedrige EinstiegshürdePerformance, SEO-Limits, Vendor-Lock-in
    WordPress (selbst)Blogger, technikaffine KMUFlexibel, riesige Plugin-WeltWartung, Sicherheit, schleichende Kosten
    Klassische AgenturKMU mit Budget, BranchenerwartungStrategie + Umsetzung aus einer HandOft Template-basiert, hohe Folgekosten
    Custom Code (modern)KMU mit Vertriebsanspruch, Marken mit AnspruchPerformance, SEO, IndividualitätFundierte Partnerwahl entscheidend

    Im Rest des Artikels gehen wir jeden Weg im Detail durch – ehrlich, mit Vor- und Nachteilen und einer klaren Aussage, wann er passt.

    Was Sie wirklich vergleichen sollten (und was die meisten übersehen)

    Die meisten Vergleichsartikel im Netz drehen sich um monatliche Tarife und Funktionsmatrizen. Das ist nur die Spitze des Eisbergs. Die wahren Kosten liegen woanders:

    1. 1
      Ihre Zeit. Eine Website mit Baukasten „selbst zu machen" dauert für ein realistisches Ergebnis 40–80 Stunden – inklusive Bilder, Texte, SEO-Grundlagen, Rechtstexte. Was ist Ihre Stunde wert?
    2. 2
      Opportunitätskosten einer schlechten Website. Wer pro Monat 5 statt 15 Anfragen bekommt, verliert bei einem Auftragswert von 2.000 € und 30 % Abschlussquote rund **6.000 € pro Monat**. Das sind 72.000 € pro Jahr – für eine „gesparte" Investition von 3.000 €.
    3. 3
      Wartung & Sicherheit. WordPress-Seiten brauchen monatliche Updates. Wird das vergessen, drohen Hacks, Datenschutz-Probleme und Google-Abstrafung.
    4. 4
      Skalierung. Was passiert, wenn Sie in 2 Jahren neue Leistungen, einen Shop oder ein Buchungssystem brauchen? Manche Lösungen wachsen mit, andere zwingen zum Komplett-Neustart.
    5. 5
      SEO-Decke. Baukastensysteme haben technische Obergrenzen (Ladezeit, sauberes HTML, Strukturdaten). Wer in Konkurrenzbranchen ranken will, stößt früher oder später dagegen.

    Wenn Sie diese fünf Punkte nicht in Ihren Vergleich einbauen, vergleichen Sie nicht Äpfel mit Birnen – sondern Äpfel mit Werbeprospekten.

    Weg 1: Baukasten (Wix, Jimdo, Squarespace, IONOS MyWebsite)

    Wie es funktioniert: Sie melden sich an, wählen ein Template, ziehen Blöcke per Drag-and-drop, geben Texte ein – fertig. Hosting, Domain, SSL und Updates sind im Tarif enthalten.

    Wann ein Baukasten passt

    • Hobby-Seite, Vereinsseite, kleines Portfolio.
    • Side-Projects mit kurzer Lebensdauer.
    • Sehr kleines Budget, keine Vertriebs-Erwartung an die Website.
    • Sie wollen das Konzept einer Idee schnell testen, bevor Sie ernsthaft investieren.

    Wann ein Baukasten **nicht** passt

    • Sie sind ein lokales B2B-Unternehmen, das über Google neue Kunden gewinnen will.
    • Sie haben Wettbewerber, die professionelle Websites haben.
    • Sie planen mit Local SEO, Branchenautorität und langfristigem Content-Marketing.
    • Sie möchten in 3 Jahren noch flexibel sein (Migration ist schmerzhaft bis unmöglich).

    Die ehrliche Schattenseite

    Baukasten-Anbieter sind meisterhaft im Marketing („Website in 10 Minuten!"). Was sie weniger gerne erzählen:

    • Performance: Viele Wix- und Squarespace-Seiten laden auf Mobile unter 3 Sekunden nicht. Core Web Vitals leiden, Google-Rankings auch.
    • SEO-Decke: Sie haben keinen sauberen Zugriff auf Server-Konfiguration, robots.txt, hreflang, dynamische Strukturdaten oder echte serverseitige Optimierung.
    • Vendor-Lock-in: Ihre Inhalte gehören Ihnen, der Aufbau gehört dem Anbieter. Ein späterer Umzug auf eine eigene Lösung bedeutet praktisch Neuanlage.
    • Templates: Auch das „individualisierte" Template bleibt ein Template. Ihre Marke wirkt austauschbar.
    • Folgekosten: Premium-Tarife für E-Commerce, Buchungssysteme oder Mehrsprachigkeit sind oft teurer, als gedacht.

    Realistische Kosten

    PostenKosten/Jahr
    Tarif (Pro/Business)200–360 €
    Domain (oft inkludiert)0–20 €
    Premium-Apps/Plugins60–300 €
    Eigene Zeit (40 h × 50 €)2.000 €
    Gesamt Jahr 12.260–2.680 €

    → Der Baukasten ist „kostenlos" nur, wenn Sie Ihre Zeit nicht einrechnen. Tun Sie das, ist er oft teurer als ein professionell erstelltes OnePager-Projekt.

    Weg 2: WordPress (selbst oder mit Helfer)

    WordPress betreibt rund 43 % aller Websites weltweit. Es ist kein Zufall: ein riesiges Ökosystem, viele Themes und Plugins, eine bekannte Oberfläche.

    Wann WordPress passt

    • Sie planen einen Blog mit hoher Frequenz (mehrere Autoren, redaktioneller Workflow).
    • Sie brauchen ein etabliertes Plugin-Ökosystem (z. B. WooCommerce für klassische Shops, Membership-Plugins, BuddyPress).
    • Sie haben internes Tech-Know-how oder einen festen Wartungspartner.
    • Ihr Anwendungsfall ist standardisiert und Sie wollen kein Custom-Code-Projekt.

    Wann WordPress **nicht** passt

    • Sie wollen eine schnelle, sichere, wartungsarme Visitenkarten-Website.
    • Sie planen nicht, regelmäßig Plugin-Updates zu prüfen.
    • Sie unterschätzen, wie viele veraltete Themes und Plugins zu Sicherheitslücken führen.
    • Sie wollen Top-Performance ohne Caching-Plugin-Tetris.

    Die schleichenden Kosten

    WordPress „selbst" ist selten wirklich selbst. In der Praxis kommen schnell zusammen:

    PostenKosten/Jahr
    Hosting (vernünftig, kein 2 €-Shared)60–250 €
    Domain10–20 €
    Premium-Theme60–100 €
    Premium-Plugins (SEO, Cache, Forms, Security)150–400 €
    Wartung/Updates (extern)300–1.200 €
    Backup-Service50–150 €
    Eigene Zeit (Pflege, Inhalte)1.000–2.000 €
    Realistisch Jahr 1 (mit Setup)2.500–5.000 €

    → WordPress ist nicht teuer, weil Software teuer wäre, sondern weil Wartung, Sicherheit und Plugin-Stack Geld kosten. Wer das ignoriert, zahlt früher oder später mit einem Hack, einem GDPR-Vorfall oder einer abgestürzten Seite mitten im Geschäft.

    Sicherheits-Realität

    • Über 90 % aller gehackten CMS-Websites weltweit sind WordPress-Installationen (laut Sucuri-Report).
    • Nicht, weil WordPress per se unsicher wäre – sondern weil viele Installationen veraltete Themes, Plugins und PHP-Versionen mitschleppen.
    • Eine WordPress-Seite ohne aktive Wartung ist nach 12–18 Monaten ein konkretes Risiko.

    WordPress-Mythen, mit denen wir aufräumen

    MythosRealität
    „WordPress ist kostenlos"Die Software ja. Der laufende Betrieb nicht.
    „WordPress ist gut für SEO"WordPress ist *neutral*. Gute SEO entsteht durch Inhalte, Struktur, Performance – nicht durch das CMS.
    „Ein Plugin löst jedes Problem"Jedes Plugin ist potenziell ein Sicherheitsloch und ein Performance-Killer.
    „Updates sind automatisch"Nur kleine Wartungsupdates. Major-Updates und Plugin-Updates müssen geprüft werden.

    Weg 3: Klassische Agentur

    „Eine Agentur" ist ein weiter Begriff. Vom Ein-Mann-Freelancer über die regionale 5-Personen-Agentur bis zum 50-köpfigen Branding-Studio. Vereinfacht gibt es zwei Kategorien:

    • Template-Agentur: Verkauft im Kern WordPress- oder Wix-Aufbauten mit Branding-Layer. Schnell, günstig, austauschbar.
    • Strategische Agentur: Beginnt mit Zielen, Zielgruppe, Konkurrenzanalyse. Liefert Konzept, Design, Umsetzung und SEO-Grundlagen.

    Wann eine klassische Agentur passt

    • Sie wollen Strategie + Umsetzung aus einer Hand.
    • Sie schätzen einen festen Ansprechpartner und klar definierte Prozesse.
    • Sie sind bereit, in eine Marke zu investieren – nicht nur in eine Website.
    • Sie haben kein internes Marketing-Team und brauchen Begleitung über den Launch hinaus.

    Worauf Sie achten müssen

    • Wer baut wirklich? Manche Agenturen verkaufen Strategie und lagern den Bau an Subunternehmer aus. Fragen Sie konkret nach.
    • Womit wird gebaut? WordPress, Webflow, Custom Code – jedes Tool hat Konsequenzen für Folgekosten und Skalierung.
    • Was passiert nach dem Launch? Sind Updates, kleine Änderungen und Beratung enthalten? Oder zahlen Sie ab Tag 31 jede Stunde?
    • Wem gehört was? Steht Ihre Domain auf Ihrem Namen? Haben Sie Zugriff auf den Code? Was passiert, wenn Sie wechseln wollen?

    → Wir haben dazu einen eigenen Leitfaden: Webdesign-Agentur auswählen – worauf Sie achten sollten (in Vorbereitung).

    Realistische Kosten

    ProjekttypPreisspanne
    OnePager (Template-basiert)800–2.000 €
    OnePager (individuell)1.500–3.500 €
    Mehrseiten-Firmenwebsite2.500–8.000 €
    Premium-Marken-Website8.000–20.000 €

    Bei VisiBuilt liegen unsere Pakete transparent zwischen 1.299 € (OnePager) und 12.000 €+ (Enterprise) – Details auf der Preisseite.

    Weg 4: Custom Code (modernes Stack-Webdesign)

    Das ist der Weg, den wir bei VisiBuilt gehen. Aber wir wollen hier ehrlich bleiben, nicht werblich.

    Wie es funktioniert: Statt ein CMS aufzusetzen, wird die Website in modernem Code (z. B. React + Vite oder Next.js) geschrieben, statisch oder edge-rendered ausgeliefert (z. B. über Vercel oder Netlify) und mit fokussierten Drittsystemen verbunden, wo nötig (z. B. Headless-CMS, Formular-Service, Buchungstool).

    Wann Custom Code passt

    • Sie wollen maximale Performance (Core Web Vitals weit über 90).
    • Sie wollen ein wirklich individuelles Design – kein Template, das man an jeder zweiten Ecke wiedererkennt.
    • Sie planen langfristig: SEO-Aufbau, Local SEO, Content-Marketing, AI-Suche.
    • Sie wollen niedrige laufende Wartungskosten – kein Plugin-Stack, der ständig gepatcht werden muss.

    Wann Custom Code **nicht** passt

    • Sie brauchen ein hochfrequentes Redaktionssystem mit täglich mehreren Posts und mehreren Editoren ohne Tech-Affinität (dann ist ein Headless-CMS Pflicht).
    • Sie wollen jede Kleinigkeit selbst per Drag-and-drop ändern (dann ist ein Baukasten ehrlicher).
    • Sie wollen das ganze System ohne Partner betreiben – was technisch geht, aber den Vorteil verschenkt.

    Was Sie real bekommen

    • Lighthouse-Scores 90–100 sind der Standard, nicht die Ausnahme.
    • Sauberes, semantisches HTML, das Google und KI-Suchen wie ChatGPT/Perplexity gut verarbeiten.
    • Strukturierte Daten (Schema.org) als integraler Bestandteil – nicht als Plugin-Nachgedanke.
    • Keine Plugin-Sicherheitslücken, kein wöchentlicher Update-Stress.
    • Hosting bei spezialisierten Anbietern: schnell, global verteilt, mit SSL und CDN inklusive.

    Realistische Kosten

    PostenKosten/Jahr
    Domain10–20 €
    Hosting (Vercel/Netlify Pro / Custom-Setup)0–250 €*
    Wartung (klein, optional)0–600 €
    Laufende Kosten Jahr 2+10–870 €

    *Bei sehr hohem Traffic oder Enterprise-Anforderungen kann Hosting individuell höher liegen – wir kalkulieren das transparent.

    → Custom Code hat höhere Initialkosten als WordPress, aber deutlich niedrigere Betriebskosten. Über 5 Jahre rechnet sich das in den meisten Fällen.

    Direkter Vergleich: Wix vs. WordPress vs. Agentur vs. Custom Code

    KriteriumWix / BaukastenWordPress (selbst)Agentur (Template)Custom Code
    Initialkosten0–500 €200–800 €800–3.500 €1.299–12.000 €
    Laufende Kosten/Jahr200–600 €500–2.000 €200–800 €10–870 €
    Time-to-MarketTage bis Wochen2–4 Wochen4–8 Wochen2–6 Wochen
    Performance (Mobile)MittelMittel–Gut*GutSehr gut
    SEO-DeckeNiedrigMittelMittel–HochHoch
    SicherheitHoch (managed)Niedrig–MittelMittelHoch
    WartungsaufwandSehr niedrigHochMittelSehr niedrig
    DesignfreiheitNiedrigMittelMittelHoch
    SkalierbarkeitNiedrigHochMittelSehr hoch
    Vendor-Lock-inSehr hochNiedrigMittelNiedrig

    *Mit Plugin-Stack und sauberem Hosting erreichbar – nicht im Standard.

    5-Jahres-Kostenrechnung: Was kostet die Website wirklich?

    Eine Website lebt im Schnitt 3–5 Jahre. Schauen wir uns die Total Cost of Ownership an – auf Basis einer realistischen lokalen B2B-Website (Mehrseiter, ca. 8 Seiten, ohne Shop):

    WegInitialJahr 2Jahr 3Jahr 4Jahr 5Summe 5 J.
    Wix Business2502502502502501.250 €
    WordPress mit Wartung1.5001.2001.2001.2001.2006.300 €
    Agentur (Template)3.5006006006006005.900 €
    Custom Code (VisiBuilt-Standard)2.4991201201201202.979 €

    → Custom Code ist über 5 Jahre die zweitgünstigste Variante – mit der besten Performance und SEO-Basis. Der Baukasten wirkt günstiger, kostet aber bei Vertriebs-Anspruch durch verlorene Anfragen vielfach mehr.

    Was passt zu welchem Unternehmen?

    Sie sind Hobby/Verein/Side-Project

    Baukasten. Wix oder Squarespace sind ehrlich gesagt großartig für Use-Cases ohne harten ROI-Anspruch. Schnell, wartungsarm, gut genug.

    Sie sind Blogger oder Medien-Projekt

    WordPress. Das Redaktions-Erlebnis ist hier schwer zu schlagen. Mit gutem Hosting, einem schlanken Theme und maximal 5–7 Plugins fahren Sie sehr gut.

    Sie sind lokales B2B-KMU mit Vertriebs-Anspruch

    Custom Code oder strategische Agentur. Hier zählt jede Anfrage. Performance, SEO und Vertrauen sind direkter Hebel auf Umsatz. Eine Baukasten-Lösung kostet Sie hier Geld, das Sie nicht sehen.

    Sie sind Marke mit Anspruch (Hotel, Premium-Dienstleister, Designer)

    Custom Code mit strategischer Agentur. Ihre Website ist ein Marken-Träger. Templates wirken hier schädlich.

    Sie sind Online-Shop

    Sonderfall. Klassisch WooCommerce (WordPress), Shopify (gemanagter Shop), oder Headless-Commerce mit Custom-Frontend. Das hängt stark vom Sortiment, Skalierungsziel und Logistik ab – und wäre einen eigenen Artikel wert.

    Die häufigsten Fehler bei der Entscheidung

    Fehler 1: Nur auf den Sticker-Preis schauen

    „299 € Aufbaupauschale" klingt verlockend, blendet aber fast immer die nächsten 5 Jahre Folgekosten und Opportunitätskosten aus.

    Fehler 2: Tools über Strategie stellen

    „Wir nehmen WordPress, weil das alle nehmen" ist keine Strategie. Die richtige Frage lautet: *Was soll die Website konkret leisten – und was ist der einfachste Weg dahin?*

    Fehler 3: Eigene Zeit nicht einrechnen

    Wenn Sie 60 Stunden in einen Wix-Aufbau stecken, der am Ende keine Anfragen bringt, sind das 2.400–4.500 € an Geschäftsführerzeit – verbrannt.

    Fehler 4: Keine Migrationsstrategie denken

    Was passiert, wenn die Website in 3 Jahren nicht mehr passt? Custom Code und WordPress lassen sich migrieren. Baukasten-Inhalte müssen Sie meist neu anlegen.

    Fehler 5: Performance & SEO als „kommt später"

    SEO ist kein Plugin, das man am Ende drauflegt. Wer SEO und Performance nicht von Anfang an mitdenkt, baut technische Schulden auf, die später teuer korrigiert werden müssen. Mehr dazu in unserem Leitfaden zu Core Web Vitals und SEO-Fehlern.

    Warum wir bei VisiBuilt auf modernen Custom-Code-Stack setzen

    Volle Transparenz: Wir nutzen für unsere Kundenprojekte einen modernen, KI-unterstützten Workflow auf Basis von React, Vite und statisch generiertem HTML, deployed über Vercel. Das ist kein WordPress. Das hat Konsequenzen, die Sie als Kunde kennen sollten:

    • Vorteile für Sie: sehr schnelle Ladezeiten, saubere SEO-Basis, kaum Sicherheitsangriffsfläche, niedrige Hosting-Kosten, Skalierbarkeit für regionale Landingpages und KI-Suche.
    • Was Sie wissen müssen: Sie können die Seite nicht wie WordPress per WYSIWYG selbst grundlegend umbauen. Strukturelle Änderungen laufen über uns oder einen anderen Entwickler. Kleinere Inhaltspflege ist je nach Projekt-Setup möglich (Headless-CMS optional).
    • Was nach unserer Zusammenarbeit passiert: Sie bekommen Zugriff zum Code-Repository und Hosting-Account. Wenn Sie woandershin wollen, können Sie das jederzeit. Es gibt keinen Lock-in.

    Diese Offenheit ist uns wichtig. Wer eine Website baut, sollte verstehen, was er da kauft – nicht nur, wie sie aussieht.

    Fazit: Es gibt keine universelle Antwort – aber eine sehr klare Logik

    • Für Hobby & Side-Projects: Baukasten reicht.
    • Für Blog & Redaktion mit Volumen: WordPress, sauber gepflegt.
    • Für B2B-KMU mit echtem Vertriebs- und Wachstumsanspruch: Custom Code (mit oder ohne Agentur), nicht Baukasten.
    • Für Marken mit Anspruch: Custom Code in Verbindung mit strategischer Beratung.

    Die wichtigste Erkenntnis: Eine Website ist kein Kostenposten, sondern ein Vertriebs-Asset. Was sie wirklich kostet, sehen Sie nicht im Angebot, sondern in der Anfragequote der nächsten 60 Monate.

    Sie sind unsicher, welcher Weg zu Ihrem Unternehmen passt?

    Wir analysieren Ihre Situation kostenlos und sagen Ihnen ehrlich, ob ein Baukasten reicht, ob WordPress passt – oder ob ein modernes Custom-Code-Projekt für Sie sinnvoll ist.

    [Kostenlose Erstberatung anfragen](/kontakt)

    Weiterführende Inhalte

    Website erstellen
    Wix
    WordPress
    Webdesign-Agentur
    Custom Code
    Vergleich
    Webdesign
    KMU

    Brauchen Sie Unterstützung bei Ihrer Website?

    Wir helfen Ihnen, mehr Kunden über Ihre Website zu gewinnen.

    Das könnte Sie auch interessieren

    Webdesign Rhein-Erft-Kreis: Lokale Websites – Beitragsbild
    Local SEO
    14 Min. Lesezeit

    Webdesign Rhein-Erft-Kreis: Lokale Websites

    Professionelles Webdesign für Unternehmen im Rhein-Erft-Kreis. Maßgeschneiderte Websites für Handwerker, Ärzte und lokale Dienstleister in Bergheim, Frechen, Kerpen & Co.

    Weiterlesen
    Landingpage erstellen: Aufbau & Conversion-Tipps – Beitragsbild
    Webdesign
    15 Min. Lesezeit

    Landingpage erstellen: Aufbau & Conversion-Tipps

    So erstellen Sie Landingpages, die konvertieren: Der perfekte Aufbau, wichtige Elemente und psychologische Trigger für mehr Leads und Verkäufe.

    Weiterlesen
    Vertrauen auf Websites: 12 Trust-Elemente – Beitragsbild
    Tipps
    14 Min. Lesezeit

    Vertrauen auf Websites: 12 Trust-Elemente

    Erfahren Sie, welche Trust-Elemente Ihre Conversion-Rate steigern – von Social Proof über Gütesiegel bis zur optimalen Platzierung.

    Weiterlesen